Nichtoffener Wettbewerb Neubau Burg-Gymnasium in Schorndorf
Mäandrierender Neubau als Schulauftakt – Topografie, Freiraum und Nachhaltigkeit vereint
Die Stadt Schorndorf beabsichtigte die Neuordnung des Burg-Gymnasium-Areals mit ursprünglich sechs Bestandsgebäuden. Der Wettbewerb wurde als Realisierungs- und Ideenwettbewerb ausgelobt, da die Entwicklung in zwei Bauabschnitten erfolgen sollte.
Der Entwurf versteht den Neubau des Gymnasiums als klaren Auftakt für das gesamte Schulquartier. Die mäanderartige Gebäudestruktur ordnet das Areal neu und schafft eine robuste Grundlage für die weiteren Bauabschnitte. Gleichzeitig wird das Gebäude so positioniert, dass es sich zum Stadtraum orientiert und vom Verkehrslärm abgewandt ist.
Die Erschließung erfolgt über einen neu gestalteten Vorplatz an der Burgstraße, der sich in einen Innenhof fortsetzt und über eine Freitreppe mit dem höher gelegenen Schulhof verbunden ist. Die Topografie wird dabei genutzt, um öffentliche und schulinterne Bereiche klar zu differenzieren und miteinander zu verknüpfen.
Im Gebäude selbst sind die Nutzungen übersichtlich organisiert: Ein zweigeschossiger Eingangsbereich bildet das zentrale Element und kann als Aula erweitert werden, während Unterrichtsbereiche, Fachklassen und offene Lernzonen in klar strukturierten Einheiten angeordnet sind.
Die Materialität folgt einem einfachen und nachhaltigen Ansatz. Eine Holzfassade in Kombination mit Glas prägt das Erscheinungsbild, ergänzt durch ein Energiekonzept auf Basis von Photovoltaik, Holzpellets und Erdwärme.
Projektfakten
Bauherr
Stadt Schorndorf
Adresse
Hinter der Burg 6, 73614 Schorndorf
Fertigstellung
2014
Leistungsumfang
Wettbewerb Phase 1











