Neubau Büro- und Lagergebäude Tojo Schorndorf
Neue Firmenzentrale Tojo – Funktion, Design und Identität unter einem Dach
Mit dem Neubau in Schorndorf entstand eine Firmenzentrale, die sämtliche Funktionen des Unternehmens in einem Gebäude vereint. Ein Projekt, das Lager, Entwicklung, Ausstellung und Kommunikation in eine klare architektonische Struktur übersetzt.
Projektfakten
Bauherr
Tojo Möbel GmbH
Adresse
Lortzingstraße, 73614 Schorndorf
Fertigstellung
2022
Leistungsumfang
Architektur LPH 1–8
© lukas breusch photographyNeubau mit massivem Sockel für Lager und Logistik und transparenter Obergeschoss-Ebene für Ausstellung, Büro und Dachterrasse.
Aufgabenstellung
Alle Unternehmensbereiche in einem Gebäude bündeln – effizient und identitätsstiftend.
Zusammenführung von Lager, Büro, Entwicklung und Ausstellung in einer Einheit
Schaffung eines flexibel nutzbaren Präsentations- und Veranstaltungsbereichs
Entwicklung eines wirtschaftlichen und robusten Gebäudekonzepts
Optimierung von Logistik, Erschließung und Betriebsabläufen
© lukas breusch photographyKonzept
Architektonischer Ansatz
Das Gebäude folgt einer klaren Zweiteilung: Ein massiver Sockel nimmt die funktionalen Bereiche wie Lager und Logistik auf, darüber sitzt ein leicht wirkendes, raumhoch verglastes Obergeschoss für Ausstellung und Kommunikation. Die transparente Ebene schafft Sichtbarkeit für die Produkte und öffnet das Gebäude nach außen. Ergänzt wird dieser Bereich durch eine großzügige Dachterrasse, die auch für Veranstaltungen genutzt werden kann.
© lukas breusch photographyDas Freiraumkonzept greift die architektonische Klarheit auf und wird durch gebietsheimische Vegetation wie Hainbuchen und Linden geprägt.
© lukas breusch photographyHerausforderung
Die Herausforderung bestand darin, hohe funktionale Anforderungen mit einer klaren architektonischen Identität zu verbinden.
Integration komplexer Logistikprozesse (Hochregallager, Anlieferung, interne Verteilung)
Kombination unterschiedlichster Nutzungen in einem schlüssigen Gesamtkonzept
Entwicklung eines robusten, wirtschaftlichen Gebäudes mit reduzierter Materialität
Umsetzung & Lösung
Sichtbarer Beton, hoher Vorfertigungsgrad
Das Gebäude wurde bewusst mit einfachen, langlebigen Materialien umgesetzt. Ein Großteil der Oberflächen bleibt sichtbar und unverkleidet – sowohl außen als auch im Innenraum. Die Konstruktion aus Beton bildet dabei das prägende Gestaltungselement. Die sichtbaren Betonflächen wurden überwiegend im industriellen Standard ausgeführt, was einen hohen planerischen Anspruch an Präzision und Detailausbildung erforderte. Durch den Einsatz von Fertigteilen – sowohl in der Tragstruktur als auch bei den Außenwänden – konnte eine effiziente Bauweise mit optimierter Bauzeit realisiert werden. Auch unkonventionelle Lösungen wie vorgefertigte Betonplatten für die Dachterrasse unterstreichen den wirtschaftlichen und pragmatischen Ansatz des Projekts.
© lukas breusch photographyNachhaltigkeit & Technik
Reduktion auf das Wesentliche
Der hohe Vorfertigungsgrad ermöglicht eine effiziente Bauweise mit reduziertem Ressourceneinsatz und verkürzter Bauzeit. Die bewusste Entscheidung für unverkleidete Materialien minimiert zusätzlichen Materialverbrauch und schafft gleichzeitig eine ehrliche, langlebige Architektur. Mit einem Hochregallager von rund 9.000 m³, angebundener Logistikstruktur und klar organisierten Funktionsbereichen entsteht ein leistungsfähiger und zukunftsfähiger Unternehmensstandort.











