Umbau Betriebsrestaurant Pfisterer Winterbach
Umbau einer Kantine in ein Betriebsrestaurant mit einer Großküche
Für die PFISTERER Kontaktsysteme GmbH in Winterbach wurde eine kaum genutzte Mitarbeiterkantine mit Aufwärmküche in ein modernes Betriebsrestaurant mit eigener Großküche für 150 Essen pro Tag überführt – ein neuer Treffpunkt zwischen Produktion und Verwaltung.
Projektfakten
Bauherr
PFISTERER Kontaktsysteme GmbH
Adresse
Rosenstraße 44, 73650 Winterbach
Fertigstellung
2025
Leistungsumfang
Architektur + TGA, LPH 1–8

Umbau bei laufenden Betrieb mit neuer Großküche für 150 Essen täglich, zusätzlicher Technikzentrale auf eingezogener Zwischendecke.
Aufgabenstellung
Gestaltung einer kaum genutzten Kantine in eine Wohlfühloase.
Räumlichkeiten zum Verweilen, die Mitarbeiter zur Erholung und für Begegnungen gern aufsuchen
Würdige Repräsentation des Unternehmens gegenüber Besuchern und Fremdfirmen
Genuss als Lebensqualität durch frisch zubereitete Mahlzeiten aus der Großküche
Stärkung des Standortes durch eine zentrale Schnittstelle zwischen Produktion und Verwaltung
Konzept
Architektonischer Ansatz
Die Grundidee des Bauvorhabens war, die Wünsche des Bauherrn mit der vorhandenen Fläche in der vorgegebenen Zeitschiene in Einklang zu bringen. In Zusammenarbeit mit der Haus- und Küchentechnik wurde ein Konzept erarbeitet, das für alle Bereiche die zur Verfügung stehende Fläche bzw. Kubatur voll ausschöpft – Gastraum, Großküche und Technikzentrale greifen funktional präzise ineinander.


Herausforderung
Die Einhaltung der Zeitschiene war besonders kritisch, da die Verträge mit dem Küchenbetreiber bereits unterschrieben waren. Zudem war der finanzielle Rahmen der Baumaßnahme herausfordernd.
Entkernen und Entfernen der Bodenplatte für neue Grundleitungen bis zum Fettabscheider über den nicht zu bearbeitenden Umkleidebereich
Statische Lösung für eine möglichst platzsparende Zwischendecke, die die Last der Technikzentrale trägt und zugleich genügend Raumhöhe unter dem Sheddach für das Lüftungsgerät lässt
Sehr kurze Zeiten für Ausschreibung, Vergabe und Ausführung im Zeitraum der Sommerpause sowie enge Lieferzeiten
Zusätzlich auftretende Brandschutzmängel zu angrenzenden Bereichen (Produktionshalle/Umkleide)
Umsetzung & Lösung
Koordination im Bestand – präzise Eingriffe bei laufendem Betrieb.
Im laufenden Betrieb wurde ein Teil der angrenzenden Produktionshalle abgetrennt und diente als störungsfreier Baustellen- und Anlieferungszugang. Es wurde eine Zwischendecke mit Stahlträgern und aussteifenden OSB-Platten auf einer neuen MW-Wand und der Bestandswand zur Produktionshalle eingezogen, welche die Großküche von der Technikzentrale abtrennt. Das neue Lüftungsgerät wurde in kleinstmögliche Einheiten zerlegt, über eine provisorische Einbringöffnung eingeführt und erst am Einbauort zusammengebaut. Brandschutzanforderungen führten zu erweiterten Abriss- und Wiederaufbauflächen im Bereich der angrenzenden Duschen. Die enge Koordination auf der Baustelle und die Zusammenarbeit aller Gewerke haben das Projekt mit einer moderaten Terminverschiebung von zwei Monaten zum Gelingen geführt.

Nachhaltigkeit & Technik
Ressourcen erkennen und Mut zur zeitgemäßen Umgestaltung.
Die fünf Grundwerte des Bauherrn wurden im Projekt konsequent umgesetzt: Die Verantwortung für einen nachhaltigen Umbau zur Förderung des Teams und für eine vertrauensvolle Firmenpräsenz gegenüber dem Kunden wurde mit einer innovativen Raumgestaltung übernommen.











